Neumond im April 2018 – Fixe Ideen loslassen

Der Neumond bildet sich auf 26° Widder, in Konjunktion mit Uranus. Das allein ist schon einmal ein echter Auftakt zur Erneuerung, zum Frühling. Am 16. April kann man davon ausgehen, dass nun überall die Narzissen blühen und auch das erste Grün aus den Knospen an den Bäumen platzt. Eine kleine Explosion, wie es Uranus ja entspricht. Der vorangegangene Vollmond beendete einen Zyklus, der mit einer Chiron-Konjunktion in den Fischen begann, und mit einem stark behinderten Waagevollmond endete. Hingabe, Aufgabe, Loslassen waren die Themen. Das alte Leben hinter sich lassen und einen Aufbruch in das Unbekannte wagen, auch wenn das erst einmal in einen dunklen Tunnel oder Brunnen führte. Jetzt ist der Durchgang geschafft, und man kann die ersten Schritte im neuen Leben(sabschnitt) wagen.

Merkur ist stationär und wird gerade wieder direktläufig. Auch das deutet auf einen neuen Anlauf. Merkur wird nun einige Widdergrade ein zweites Mal im Vorwärtsgang durchlaufen. Ungebremste Widderenergie also. Die Wochen des Rückzugs und der Strategieplanung sind vorbei, jetzt geht es (eventuell mit Plan B) zum (verbalen) Angriff.

Dieser Neumond steht aber immer noch in einem lockeren Quadrat zu dem Steinbock-Stellium, diesmal vor allem zu Pluto, Lilith und Mars. Das seit 2012 aktive Quadrat von Uranus und Pluto wird noch einmal getriggert. Das heißt, die Machtkämpfe, die es angezeigt hatte, sind noch nicht zuende, erfahren noch einmal einen Anschub. Es geht noch immer um das individuelle Ego, dass sich aus alten Strukturen befreien will. Noch immer scheint es, als bewahre Pluto im Steinbock das Alte. Aber Vorsicht, Pluto will Transformation. Diese geht langsamer voran, als die von Uranus gewünschte Revolution. So erscheint es Uranus nur, als hätte er Blei an den Füssen und nichts bewege sich. In Wirklichkeit bewegt sich viel, aber eher verborgen, im Untergrund.

Es scheint aber, als hätten wir mit der letzten Tunnelfahrt nun Neuland erreicht. Möglichkeiten für einen neuen Anfang. Uranus wird in einem Monat (Mitte Mai) in den Stier wechseln, und damit dem Steinbock-Pluto grundsätzlich etwas freundlicher gesonnen sein. Seine exaltierten Bocksprünge werden nachlassen und er wird Veränderungen mehr Zeit geben. Jetzt aber versucht er noch ein letztes Mal ordentlich aufzutrumpfen.

Chiron ist im Begriff in den Widder zu wechseln (einen Tag nach dem Neumond!). Damit streut er zunächst Salz in Uranus‘ Wunde: das verletzte Ego wird Thema. Vielleicht hat Uranus sich zu früh gefreut. Möglicherweise hat er sich zu sehr auf seine egozentrischen Ziele konzentriert, und das Gemeinwohl außer Acht gelassen. Wirft man ihm das nun vor, wird es wie eine narzisstische Kränkung seines Egos wirken. Die selbstumgehängte Medaille für den Etappensieg bekommt ziemliche Kratzer. Oder Uranus bäumt sich noch ein letztes Mal richtig auf, eben WEIL sein Ego verletzt wurde und seine Revolution, dank des Pluto-Quadrats, seit 2012, nicht richtig funktioniert hat. Die letzten Grade eines Tierkreiszeichens, in dem Fall des Widders, den Uranus in einem Monat verlässt, sind noch einmal eine Kulmination der Zeichenqualitäten. Noch ein letztes Mal Aufbäumen passt daher sehr gut für diesen Uranus-Neumond.

Auffällig im Neumondhoroskop ist des Weiteren die Opposition von Venus und Jupiter mit einem Talentdreieck zu Pluto/Lilith/Mars. Jupiter ist noch immer rückläufig im Skorpion. Normalerweise ein optimistischer Aspekt, bekommt er hier aber einen etwas zurückhaltenden Charakter.  Jupiter betreibt eine kritische Innenschau und arbeitet Vergangenes auf. Pluto hilft ihm dabei, kennt er sich doch bestens im Skorpion aus. Genauso der Mars. Man könnte bei dieser Konstellation ins Grübeln kommen. „Shall I stay or shall I go…?“. Uranus würde sofort gehen wollen. Jupiter und Pluto sehen aber einen großen Wert (Venus im Stier!) im Alten. Sie sind hier sehr konservativ und kramen alte Werte hervor, die uns längst überholt schienen. Sie bewahren ihre historisch gewachsene Identität und bewegen sich eher rückwärts als vorwärts. Wie schon angemerkt, auch Pluto ist für Veränderung, aber nicht so, dass gleich das ganze Rad abfliegt. Uranus würde das in Kauf nehmen, Hauptsache, es tut sich endlich was.

Bei Neumond und Uranus steht noch der Kleinplanet Eris, der dem Gespann etwas Streitbares gibt. Egal was es kostet, man will sich durchsetzen und geht keinem Diskord aus dem Weg. Man bricht sogar eher einen Streit vom Zaun, als das man klein beigibt und sich fügt.

Pluto im Steinbock und der rückläufige Jupiter im Skorpion geben der Sache aber auch etwas Verbissenes. Man kann nicht loslassen von alten Zielen. Es ist wie eine fixe Idee, auch wenn gar nichts Gutes mehr dabei herauskommen kann. In dem Fall will Venus im Stier sich keinen Landgewinn streitig machen lassen. Es wird unter Umständen auch verdeckt manipuliert um das Ziel zu erreichen und den Weg dahin zu rechtfertigen.

Der jüngste NATO-Angriff auf Syrien entspricht dieser Konstellation.

Ein anderes interessantes Beispiel für das Pluto-Uranus-Spannungsfeld ist übrigens der Vatikan und die katholische Kirche. Der homosexuelle Vatikan-Priester Krzysztof Charamsa kämpft nach seinem Outing und seiner Suspendierung rebellisch gegen das alte, verknöcherte Machtsystem samt Zölibat, von dem sich die Gläubigen befreien sollten. Andere, z.B. Weihbischof Hans-Jochen Jaschke finden, die Gesellschaft BILDET das System. Will heißen, jeder Einzelne, die Gesellschaft muss sich verändern, damit sich mit ihr auch das System ändert. Der zweite Weg ist eine Transformation, der erstere eine Revolution. Der Ausweg liegt wie so oft irgendwo im Spannungsfeld zwischen den Polen. Aber nichts gegen die Pole: ein solches Spannungsfeld zwingt beide, sich verstärkt zu bewegen. Im besseren Falle führt dies zu positiven Veränderungen, die für beide genehm sind, im schlechteren Falle bewegen sich beide voneinander weg und fangen an, sich fruchtlos zu bekriegen.

Asteroiden

Apollon und Phaeton

Beim Neumond stehen Apollon und Phaeton. Apollon ist der Sonnengott, er wird auch mit Helios gleichgesetzt. Eine seiner Aufgaben ist es, den Sonnenwagen über den Himmel zu fahren, angespannt durch seine Töchter, die Heliaden.  Damit gibt er dem Tag Struktur und sorgt für das nötige Sonnenlicht. Phaeton, Helios‘ Sohn, wollte im jugendlichen Eifer den Wagen einmal selbst fahren. Natürlich war Helios dagegen. Phaetons Schwestern halfen beim Anspannen der Pferde. Natürlich kam es wie es kommen musste: Phaeton verlor die Kontrolle und fuhr den Sonnenwagen zu Bruch. Dabei brachte er das Universum katastrophisch durcheinander und verbrannte die Erde. Zeus schleuderte endlich einen Blitz und Phaeton stürzte in den Fluss Po. Seine Schwestern beweinten ihn dort. Helios, erzürnt, verwandelte sie in Weiden, deren Harz man für ihre geronnenen Tränen hält. Kyknos, ein befreundeter König und Phaetons Liebhaber, der ebenfalls trauerte, wurde in einen Schwan (Cygnus) verwandelt.

Dieser Mythos passt hervorragend zu dem Uranus-Neumond, der vor der Zeit triumphieren will. Zu früh, zu unausgegoren, und ohne Verständnis für die tieferen Zusammenhänge zerstört er mehr als er gewinnt. Man muss mit den natürlichen Rhythmen gehen und darf die Gesetzmäßigkeiten des Universums nicht mutwillig über den Haufen werfen. Denn dann fliegt gleich das Rad ab, und es kann wirklich katastrophale Folgen haben, die man vorher nicht bedacht hat.

Es empfiehlt sich also, auf Vater Helios zu hören. Immerhin steht er ja in Konjunktion mit seinem Sohn Phaeton und mit Uranus. In anderer Form finden sich die weisen, väterlichen Berater im Steinbock. Auch wenn dieses Stellium als Spassbremse empfunden wird: bevor man alles an die Wand fährt, sollte man sich doch lieber beraten lassen. Oder sich empathisch wie Chiron damit befassen, aus welchen Gründen mit solcher Zurückhaltung auf den egozentrischen, jugendlich-naiven Erneuerungsdrang des Uranus reagiert wird.

Aphrodite

Der Asteroid Aphrodite steht zwischen Pluto, Lilith und Venus im Trigon zur Venus im Stier. Aphrodite ist der griechische Name der römischen Venus. Venus ist ohnehin stark gestellt in ihrem eigenen Zeichen. Mit diesem Trigon wird sie noch um einiges bestärkt. Die oben schon beschriebenen konservativen Werte von Stier und Steinbock treten besonders hervor. Wer mit Uranus auf die letzten Widder-Meter auf die Nase zu fallen droht, könnte, statt weiter blind und mit geballten Fäusten vorwärts zu preschen, einmal innehalten und die Natur betrachten, die beginnt, ihre Blüten zu entfalten, ganz ohne unser zutun. Die Natur folgt ihren eigenen inneren Gesetzmäßigkeiten, die man nicht beeinflussen kann. Und wenn man es doch versucht, wird man nur Chaos anrichten, weil man die Zusammenhänge nicht versteht. Oder weil man soweit nicht denkt, oder am schlimmsten: weil es uns egal ist.

Aphrodite/Venus mit Pluto und Lilith ist auch ein äußerst erotischer Aspekt, geeignet, die Frühlingsgefühle in passende Bahnen zu leiten. Mars, Pluto, Lilith und dazu noch ein Skorpion-Jupiter, das verspricht große Leidenschaft. Leidenschaft, die mit dem Indivituationsdrang des Uranus-Neumond im Zwist steht. Da wird eher leidenschaftlich-eifersüchtig der Status quo bewacht, als dass man sich in Neues stürzen würde. Allerdings ist auch das nicht auszuschließen, denn zur Eifersucht gehören immer zwei, einer der bewacht, und einer der auszubrechen droht. Der Ausbrecher könnte sich sehr wohl in eine wilde Liebschaft stürzen, die aber oft wenig Bestand hat, sondern einfach nur die Aufgabe, aus dem Alten zu befreien. So wie die berühmte Karotte vor dem Esel. Nichts Grundsätzliches gegen Ausbrüche, aber man muss sich bewusst sein, was man dafür zerstört und wen man dabei gewollt oder ungewollt in Mit-Leidenschaft zieht.

Interessant, nun noch auf den Schwan, Phaetons verwandelten Liebhaber zu kommen: der Schwan steht zum einen für die Transformation vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan, zum anderen auch für Treue, Loyalität und Verbundenheit mit der Tradition, da er sich nur einmal im Leben vermählt. Darüber hinaus steht er aber auch als Symbol für die Reformation durch Jan Hus und Luther: „Heute bratet ihr eine Gans, aber aus der Asche wird ein Schwan auferstehen“ soll Jan Hus auf dem Scheiterhaufen ausgerufen haben. Im Spannungsfeld zwischen Uranus‘ Revolution und Plutos Transformation finden wir als Kompromiss vielleicht eine Reformation?

Die sabischen Symbole

Sonne und Mond stehen auf „Eine verlorene Gelegenheit wird in der Vorstellung wiedergewonnen.“. Das passt sehr gut zu der End-Widder-uranischen Idee, noch einmal alles auf eine Karte zu setzen, um das Steuer doch noch in die eigene Richtung herumzureißen.  Ob diese Vorstellung von Erfolg gekrönt sein wird, ist zu bezweifeln. Doch Uranus ist beseelt von seiner Idee: „Ein himmlischer Chor singt.“. Er fühlt sich (von Gott) geleitet, im Recht, gesegnet und geradezu berauscht. Wie Phaeton im Sonnenwagen seines Vaters. Pluto dagegen steht auf „Ein General nimmt seine Niederlage würdevoll an.“. Dies hatte sich ja schon beim vorangegangenen Vollmond angedeutet. (Übrigens auch die militärische und mediale Mobilmachung, die wir gerade erlebt haben.). Mobilmachen passt auch zum sabischen Symbol des stationären Merkurs: „Ein Dreieck mit Flügeln.“. Dieses Widder-Zeichen ist kein esoterisches, wie es oft interpretiert wird, sondern ein militärisches: es bezieht sich auf das freiwillige Fliegercorps, das die 3 Küsten der USA patrouilliert und bewacht hatte. Es hatte damit das Militär im zweiten Weltkrieg entlastet. Noch heute wird dieses Dreieck als Logo für Katastophenhilfsdienste verwendet. Wenn also ein erneuter Kriegseinsatz geplant wird, dann unter dem Motto der humanitären Hilfe und/oder mithilfe der „Aufklärung“ durch freiwillige Hilfsorganisationen (Die Weißhelme…). Also durchaus auch mit hinterhältigen, skorpionisch-plutonischem Macht-Methoden.

Die Tageskarten

 

 

 

 

 

 

Der Kaiser, der Tod und der Narr sind die Tageskarten für den Neumond. Der Kaiser zeigt sehr schön die Machtspiele an, die gerade wieder ausgetragen werden. Der Tod zeigt das Risiko, das man dafür auf sich nimmt, aber vor allem die Verbissenheit, mit der man an seinen Zielen festhält. Möglicherweise legt man sich dabei mit dem Falschen an: mit der Realität. Das kann dann alle Beteiligten ins Verderben ziehen. Wie in der Geschichte mit dem Frosch, der den Skorpion bei Hochwasser auf seinem Rücken rettet, und dann doch von diesem tödlich gestochen wird, weil das eben seine Natur ist. Am Ende gehen beide unter, auch der Skorpion. Besser wäre es, diese Karte auf erhöhtem Niveau auszuleben, indem man selbst loslässt, was ohnehin längst verloren ist. Wie der sabische Pluto-General, der seine Niederlage anerkennt. Der Narr zeigt, wie es gehen kann: losgelöst von allen fixen Ideen (Pluto im Steinbock+Jupiter im Skorpion) lässt er sich durchs Leben treiben. Dabei lässt er sich vom Leben selbst, vom inneren Selbst, von seinem Herzen, oder auch göttlich führen. Auch so kann man den himmlischen Chor des Uranus interpretieren. Und nur so wird aus diesem uranischen Neumond im Widder eine echte Chance. Nicht leicht, dem verbissenen Pluto-Uranus-Quadrat die verkrampften Finger von seiner fixen Idee zu lösen. Aber (überlebens-)notwendig und vielversprechend.

Fixe Ideen und ein letztes Aufbäumen, wer kennt das nicht auch im eigenen Leben? Je nach Häuserstellung wird der Neumond Themen im eigenen Leben anklingen lassen, in denen man mal über das Loslassen, und die Freiheit, die man dadurch gewinnt, nachdenken kann.

Man fühlt sich vielleicht berufen („himmlischer Chor“), mit letzter Kraft noch einmal die Macht an sich zu reißen und seine Pfründe zu retten. Aber mehr desselben ist meist nicht die Lösung für die vielen Probleme, die einen eigentlich längst zum Aufgeben drängen. Loslassen und sich durch die Umstände und Notwendigkeiten führen lassen, im Vertrauen darauf, dass zur richtigen Zeit die richtigen Eingebungen und neuen Chancen kommen werden, das wäre jetzt angesagt. Das trifft letztlich für alle Lebensbereiche zu, sei es der Job, die Partnerschaft, die Gesundheit, die Kinder, das Älterwerden, das Haus, die Finanzen…. Spielt es für euch durch und seht nach, wo eure große Chance im Loslassen liegt!

Die alte Idee hatte vermutlich ihre Berechtigung zu ihrer Zeit, und mindestens dazu beigetragen, dass sich etwas bewegte – wenn nicht im Äußeren, so wenigstens transformativ im Inneren, während man regelmäßig mit dem Kopf an die Wand rannte. In jedem Fall hat man dadurch Erfahrungen gemacht, die man nun auswerten sollte, um in Zukunft solche Fehler in der (Lebens-)Navigation (Merkur) zu vermeiden. Es gibt also keinen Grund, sich rückwirkend für seine Fehlinterpretation der Zeichen und Wegweiser zu verdammen. Man wusste es nicht besser und hat mit alten Methoden versucht, etwas Neues zu erreichen. Jetzt aber weiß man gewiss, dass es so nicht (mehr) geht. Wenn das nichts ist!

Humor hat dabei noch nie geschadet. Ich erinnere noch einmal an Alexis Sorbas, der lachte und tanzte, als seine Holztransportkonstruktion zusammenbrach: “ Hast Du jemals erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?!“.

 

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