Mondfinsternis, Vollmond im Mai – die göttliche Ordnung

Die totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021 findet um 13:13  im Schützen statt. Entsprechend steht die Sonne im gegenüberliegenden Zeichen Zwillinge. Die Finsternis ist in Europa und Afrika nicht zu sehen, dafür aber in Nord- und Südamerika, in Fernost und in Australien.

Vollmond ist immer ein Höhepunkt, das Ende eines Mondzyklus. Die Finsternis gibt ihm eine größere Bedeutung und seine Qualitäten machen sich schon Monate vorher und auch nachher bemerkbar.  Es heisst, eine Finsternis habe mindestens ein halbes Jahr Wirksamkeit. Wenn ihre Wirkung nicht sogar ganze 18 Jahre zu fühlen ist, denn so lange dauert der Zeitabschnitt von einer zur nächsten Finsternis innerhalb eines Saros-Zyklus.  Die früheren Finsternisse dieses Saros-Zyklus 121 bildeten sich 2003, 1985, 1967, 1949….

Diesmal steht der Mond also im Schützen. Der Schütze ist expansiv. Er ist begeisterungsfähig, hat großartige Ideen und Visionen und kennt manchmal seine Grenzen nicht. Dann verliert er die Bodenhaftung und verliert sich in der Ferne, in Glaube und philosophischen Wolkenkuckucksheimen.  Er kann dadurch arrogant, überheblich und abgehoben wirken und erreicht seine Mitmenschen dann nicht mehr, auch wenn er es doch so gut mit ihnen meint. 

Die Sonne steht in den Zwillingen.  Die Zwillinge sind, im Gegensatz zum Schützen, zwar durchaus intellektuell, aber wesentlich alltagstauglicher. Sie unterhalten sich gern auch in Form von Small Talk, oder aber lösen ganz alltägliche Probleme, und davon viele und das schnell. 

Man könnte sich eine große Firma vorstellen, in der das Management die großen Ziele festsetzt und die Belegschaft in vielen täglichen Gesprächen in Meetings und am Kaffeeautomaten die große Aufgabe in viele kleinere Teilbereiche aufteilt.

Da sich diese beiden Qualitäten im Vollmond in Opposition gegenüberstehen, und sich die Erde auch noch dazwischen drängt, läuft das Gefüge nicht rund. Ein Schatten fällt auf die großen Visionen. Es scheint das Ende einer großen Idee zu sein.  Es funktioniert nicht. Oder jedenfalls nicht so, wie das hohe Management es sich gedacht hat. Manchmal wäre es sinnvoll, aus dem Wolkenkuckucksheim (oder von seinem hohen Ross) herabzusteigen, und mal mit dem Fussvolk, der Belegschaft zu sprechen, um herauszubekommen, woran es hakt. Oder was für die Ausführung  benötigt wird. Ein Management, dass die Verbindung zur Belegschaft verloren hat, kann nur noch schlechte Entscheidungen treffen, weil es nichts mehr um den Produktionsprozess weiss, und weil es das Fachwissen der einzelnen Gewerke missachtet, womöglich diese sogar gegeneinander aufbringt. Unwissentlich, oder in einem schlimmeren Falle sogar absichtlich, damit sich die Gewerke lieber untereinander streiten, als an der Qualität des Managements zweifeln und dann meutern.

Mit der totalen Schütze-Mondfinsternis kann man davon ausgehen, dass die Stunde des Managements hier geschlagen hat.  Götterdämmerung sozusagen.  Es sollte ein Wechsel erfolgen. Dafür spricht auch der Mondknoten, um den herum sich die Finsternisse halbjährlich gruppieren. Der Mond steht hier am absteigenden Mondknoten. Es ist definitiv Zeit, abzusteigen, den Posten freizumachen, vom hohen Ross oder dem Elfenbeinturm herunterzusteigen.

Interessant, dass es der Mond ist, der hier im Schützen das Management mimt, und nicht die Sonne. Er ist dabei vielleicht zu emotional vorgegangen, aus dem Bauch heraus. Was nicht immer schlecht ist, aber immer auch eine rationale, geerdete Kontrolle gebrauchen kann. Sonst verkommt die große Vision leicht zu einem orthodoxen Glaubenssystem, dessen ursprüngliches Ziel unterwegs verlorengegangen ist. Man kann nur den Weg nicht mehr verlassen, ohne Gesicht zu verlieren. Aus der Vielfalt der Lösungsansätze der Zwillinge hat man sich auf einen einzigen versteift. Aber mehr Desselben war selten erfolgversprechend, wenn es schon bei den ersten drei Versuchen nicht geklappt hat…

Merkur im Zwilling hat sich ins Quadrat zu Fische-Neptun begeben. Das gibt noch einmal eine ähnliche Qualität wieder: rationale Denk- und Lösungsansätze in Spannung zu einem spirituellen oder gar religiösen Glaubenssystem. Fische-Neptun umgibt sich dabei gern mit etwas trügerischem Nebel. Lug und Betrug kann eine Rolle spielen, um die Leitfunktion zu verteidigen. Oder die wirklichen Ziele werden verborgen. Es ist wie eine andere Oktave der reinen Schützevision. Massenmeinung ist ein schönes Wort für den Aspekt. Die veröffentlichte Meinung. Die Matrix.

Jupiter ist der Herrscher über den Schütze-Vollmond und steht in den Fischen im Quadrat zu Mond und Sonne. Er wirkt wie ein Vergrößerungsglas: er vergrössert die Kluft zwischen Management und Belegschaft, zwischen Führung und Gefolgschaft. Auf beiden Seiten verstärken sich die Widerstände und verhärten sich die Positionen, aber es wird auch massiv Sand in die Augen gestreut, einfach alle Register der Manipulation gezogen, denn der Herrscher über Jupiter ist wiederum Neptun in seinem eigenen Zeichen.

Im Hintergrund wirken, wie das ganze Jahr 2021, das Quadrat von Saturn und Uranus und auch das von Pluto und Eris. Beides Anzeichen für umwälzende Prozesse und Machtkämpfe, Revolution gar. Meuterei. Wie lange wird der Bann über die Masse noch wirken? Die Belegschaft macht nicht mehr mit, und würde gern mitbestimmen.

Eris steht dabei auch für rechtliche und wissenschaftliche Auseinandersetzungen

So wird ja gern „die“ Wissenschaft zur Begründung politischer Agenden benutzt, wenn nicht gar missbraucht.  Über Drittmittel werden gewünschte Fragestellungen und Methoden gefördert, mit Sicherheit auch Gefälligkeitsstudien. Modellrechnungen, die je nach eingegebenen Grunddaten andere, also auch gewünschte Ergebnisse ausspucken. Klimamodelle, Virusmodelle, Epidemiemodelle, Wirtschaftsmodelle, (manipulative) Umfragen zur kommenden Wahl etc. etc. ….

Parallel mit der Pandemie und den Massnahmen häufen sich die rechtlichen Klagen dagegen, weltweit. Dort wo die Rechtsprechung noch nicht von der Politik korrumpiert ist, haben diese auch durchaus Erfolg, auch wenn die Verfahren zum Teil äusserst langwierig sind. Noch haben solche Urteile so gut wie keine Auswirkung auf die einfallslose Lockdown-Politik, und die Verordnungen werden eben schnell umgestrickt und neu ausgegeben, um nicht von der einmal eingeschlagenen Richtung abweichen zu müssen. Aber die Kritik aus der Bevölkerung wächst. Wenn man den „richtigen“ Umfragen glauben darf…

Einen ganz anderen Nebeneffekt von Wassermann-Saturn und Stier-Uranus könnte man bildhaft in den vielen Vulkanausbrüchen sehen: zur Zeit sind 45 Vulkane weltweit (wieder) aktiv. Um den eher stabilen, standhaften Stier in Bewegung zu setzen, was Uranus gern will, und Saturn lieber verhindert, braucht es schon starke Kräfte.  Etwa so wie tektonische Platten, die aufeinanderstossen. Dem einen oder anderen könnte dabei der Boden unter den Füssen wegbrechen…

So braucht es immer auch mindestens zwei Parteien, die sich aneinander reiben, um diese Spannung aufzubauen. Drückt die eine, wird die andere den Gegendruck erhöhen. Bis es womöglich knallt.

Mars steht im Krebs, gegenüber von Pluto. Das lässt starke Gereiztheiten auf beiden Seiten erwarten. Mars im Krebs äussert sich nicht gern direkt, sondern eher durch passive Aggressivität. Oder durch ständige Nörgelei an Nebenkriegsplätzen, statt einmal mit der Faust auf den Tisch zu hauen und das eigentliche Problem aus der Welt zu schaffen. So richtig knallen scheint es noch nicht zu wollen, aber der Unmut nimmt zumindest massiv zu.

Asteroiden

Nahe bei dem verfinsterten Schütze-Vollmond steht der Asteroid Nemesis.

Nemesis ist in der Mythologie die Göttin des gerechten Zorns. Auch der Rache, der Vergeltung. Aber es geht ihr vor allem um die Wiederherstellung des göttlichen Rechts und der Sittlichkeit. Diese werden von Themis personifiziert, der Göttin des göttlichen Rechts.  Auch nach Themis wurde ein Asteroid benannt. Der steht gerade im selben Tierkreisgrad wie Pluto. Nemesis bestraft vor allem die Hybris. Die Selbstüberschätzung. Den Hochmut. Wenn sich jemand über die Götter erheben und selbst Gott spielen will, um alles zu besitzen, zu beherrschen und zu kontrollieren. Das wird mit dessen Fall oder Tod bestraft. Sogar nach der Hybris ist ein Asteroid benannt, der wiederum bei Jupiter im Quadrat zur Vollmondachse steht. Hier wird der Aspekt der Abgehobenheit des „Managements von der Belegschaft“ noch einmal klar betont. Hier leidet jemand unter maßloser Selbstüberschätzung und erhebt sich über die von den Göttern verbrieften Grundrechte aller anderen.  Nemesis will das rächen, den Despoten stürzen und das rechtliche Gleichgewicht wiederherstellen. Auch geht es bei dieser Ordnung um ein Gleichgewicht von Sorge und Glücklichsein. Die „Hier-archie“, die heilige Ordnung, die oft falsch verstanden, gebeugt und zu eigenen, egoistischen Zwecken missbraucht wird.

Noch eine Geschichte ist in dem Vollmondhoroskop eingewoben: bei Jupiter und Hybris, auch im Quadrat zur Vollmondachse steht der Asteroid Gonggong. Gonggong ist ein Dämon aus der chinesischen Mythologie. Er hatte sich mit dem Kaiser angelegt und drohte den Kürzeren zu ziehen. Vor Wut knallte er seinen riesigen Kopf gegen einen der Pfeiler, die den Himmel halten. Der war schon im Begriff einzustürzen, als die Göttin Nüwa zu Hilfe kam. Sie nahm die Beine einer Riesenschildkröte, um den Pfeiler zu ersetzen, und mit fünf farbigen Steinen flickte sie den Himmel. Die farbigen Steine wurden dann zu farbigen Wolken…. Auch Nüwa hat einen nach ihr benannten Asteroid, und der steht ganz nah bei Mars im Krebs…

Besonders hoch hinaus will ja beispielsweise Elon Musk mit seinem weltumspannenden Netz von Satelliten, mit dem er jede und jeden an des Internet anbinden will. Nicht nur zu unserem Nutzen, sondern vor allem, um Daten im großen Stil zu sammeln und die Bevölkerung zu kontrollieren und überwachen. Bill Gates besitzt in den USA bereits soviel Land wie 70% der deutschen landwirtschaftlichen Fläche, will die gesamte Weltbevölkerung impfen und dann noch den Himmel gegen die Sonne verdunkeln, im Kampf gegen die Klimaerwärmung.
Diese Leute haben sich unter Klaus Schwab im Weltwirtschaftsforum zusammengetan und planen den weltweiten „Great Reset“, wenn die Pandemie für beendet erklärt wird und der gesamte Mittelstand pleite und beseitigt ist. Nach ihren Vorstellungen, versteht sich. Auch wenn wir als Verbraucher und Arbeitnehmer noch sogenannte „Stakeholder“ sein sollen, in deren Interesse („Values“) Regeln gestaltet werden sollen, werden die längst korrumpierten, in Davos ein und aus gehenden, und dort ausgebildeten Politiker die Vorgaben so gestalten, dass diese Konzerne maximalen Profit mit minimalem Risiko erwirtschaften können. Eine Art Planwirtschaft, aber nicht in den Händen der Arbeiter oder Staaten, sondern weiterhin in den Händen der Konzerneliten. Und wir werden dank der Massenmedien, die auch nur in den Händen weniger Konzerne liegen, auch noch glauben, dass es alles nur zu unserem Besten geschieht…

Ist das nicht Hybris? Und was, wenn wir Menschen da nicht mitmachen? Wenn Teile der Welt sich gegen ihre globalistischen Ziele stellen? Wird die Davos-Clique dann vor Wut den Himmel zum Einsturz bringen? Krieg anzetteln, beispielsweise in der Ukraine? Einen Finanzcrash in die Wege leiten, auch wenn sie selbst dabei mit untergehen? Und wie können wir sie aufhalten?

Mars und Nüwa befinden sich in einem T-Quadrat mit Pluto und Eris, denen ich schon wissenschaftliche und rechtliche Machtkämpfe zugeordnet habe.

Wer auch immer das in der realen Welt tun könnte. Die Anwälte für Aufklärung? Der Corona-Untersuchungsausschuss? Die weltweiten Klagen bis hin zum europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (bisher eingereichte Klagen aus Slovakien, Deutschland und Israel)? Die Basis der alten Parteien? Die neue Partei „die Basis“ mit ihrem Schwarmintelligenz- und Konsensierungsverfahren? Die Grünen mit der WEF-Schülerin Annalena Baerbock – und Luisa Neubauer, die für die Aussetzung der Grundrechte zum Schutz des Klimas bis zum Verfassungsgericht stritt und kürzlich gewann? Die uns nach den Corona-Lockdowns demnächst Klimalockdowns bescheren wollen?

Oder etwas weit größeres, als unsere Graswurzelbewegungen, zum Beispiel eine tektonische Plattenverschiebung im geopolitischen Sinn? Wo sich Russland und China schon zusammengetan und die neue eurasische Seidenstrasse längst in Betrieb genommen haben? Geht es um das Ende der US amerikanischen Vorherrschaft im militärischen, wirtschaftlichen und Leitwährungssinne? Und die „Plandemie“ ist nur ein Deckmantel, um nicht zugeben zu müssen, dass man am Ende ist? Lieber alles selbst zerstören, damit man nicht klein beigeben muss? Geht es um das Ende unseres Finanzsystems, das ja bekanntlich dafür gesorgt hat, dass wenige Reiche mehr Geld besitzen als 80% der Weltbevölkerung? Das wäre jedenfalls ein Verstoss gegen das Gleichgewicht von Sorge und Glücklichsein, dass Nemesis gern rächt…

Das sabische Symbol: Ein Kricketspiel

Kricket ist ein Schlagballspiel, ähnlich wie Baseball, dass aus England stammt und in der Commonwealth verbreitet ist, bzw. auch in den ehemaligen Kolonien. In Indien ist es beispielsweise die wichtigste Sportart. Australien, Pakistan, Afghanistan, Südafrika etc. sind unter den Ländern die „Test Nations“ sind, also zugelassene, spielberechtigte Nationalmannschaften haben.

Es ist ein Mannschaftsspiel mit sehr genauen Regeln. Für die Briten ist es eine Frage der Ehre, nach diesen zu spielen, ob man nun gewinnt oder verliert. Betrug ist kein Cricket, heisst es. Es ist im Idealfall ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der man nicht zum Eigennutz und aus Berechnung betrügt und andere übervorteilt, sondern sich an die Regeln, an Recht und Gesetz hält.

Der Finsternis-Vollmond mit seinem Schatten der Hybris und der Selbstüberschätzung wird hier mit der Nase genau auf diesen Tierkreisgrad mit genau dieser Botschaft gedrückt. Spiel nach den Regeln oder verlasse entehrt das Spielfeld!

Die Frage ist nun natürlich die nach den Regeln. Sind diese noch angemessen? Oder sollten sie angepasst werden? Und wenn ja von wem? Und werden sie wirklich zum Wohl der Gesellschaft eingeführt, oder zum Eigennutz einer kleinen Elite, die sich darüber mehr Profit und mehr Macht zuschanzt? Wer fühlt sich hier besser als die anderen? Und kann man nicht auch die Gesellschaft so manipulieren, dass sich eine Mehrheit im Recht und in moralischer Höherwertigkeit glaubt („wir sind Helden“, „wir bleiben zuhause“, „wir lassen uns impfen“, „kein Grad weiter“), weil sie den Regeln folgt, die aber nicht zu ihrem Wohl dienen? Man muss hier mehrmals um die Ecke denken können, um die Gefahren zu erkennen… Auch ein Krieg, der den Regeln folgt, ist ein Krieg…

Oder geht es darum, zu altbewährten Regeln zurückzufinden, den Verfassungen, dem Grundgesetz? Die viel zu lange strapaziert und verbogen wurden?

Geht es um die Menschenrechte an sich? Um den Nürnberger Codex?

Oder sogar noch übergeordnete, „göttliche“ Regeln, die wir als Menschheit gegenüber der Natur missachtet haben?

Der Eremit und der Mond

Der Eremit und der Mond sind die Tageskarten des Vollmondes.

In sich gehen. Licht in das Dunkel bringen.  So wird der Eremit zu einem Forensiker, einem Forscher, einem Ermittler, einem investigativen Journalist. Es ist interessant, dass man hier sowohl im Inneren suchen muss, wie auch im Äusseren, im sogenannten Kaninchenbau. Man muss jeden Stein umdrehen und schauen, was sich darunter verbirgt. Da Macht und Manipulation ein so großes Thema bei diesem Finsternis-Vollmond ist, muss man zum einen aufklären, wer hier beherrschen und manipulieren will, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck. Zum anderen muss man in sich gehen und erforschen, warum man für solchen Machtmissbrauch und Manipulation empfänglich ist, war oder wurde. Oft findet sich eine noch nicht stattgefundenen Ablösung von kindlichen Abhängigkeiten – an Eltern, Lehrer, Autoritätspersonen und – stellvertretend für die Eltern im Erwachsenenalter – Vater Staat und Mutter Kirche, Alma Mater und Mutti Merkel. Sehr viele Menschen – Psychologen schätzen 80-90% – haben diesen Schritt ins souveräne Erwachsenenleben noch nicht getan und erwarten einerseits noch immer Versorgung durch die Institutionen und den Staat und haben andererseits noch immer uneingeschränktes Vertrauen in diese. Auch wenn man in gewissen Rahmen meckert, wie die Kabarettisten im Fernsehen, so glaubt man dennoch, dass das System an sich zu unserem Besten agiert. An sich heranzulassen, dass dem nicht so sein könnte, würde den meisten den Boden unter den Füssen wegziehen.  In dieser Art Verantwortung für sich zu übernehmen fällt den meisten Menschen extrem schwer. Und doch ist eine solche Moralkompetenz, ein innerer Kompass, die Voraussetzung für eine souveräne Selbstermächtigung. Für sich selbst und auch als Gesellschaft gegenüber Individuen, die die Macht an sich reissen und uns manipulieren möchten. In infantilem Narzissmus folgt man aber lieber einer veröffentlichten Massenmeinung und verunglimpft lieber andere, um nicht selbst von den Futtertrögen vertrieben zu werden. Das Phänomen der Political Correctness und der neuen Wokeness mit ihrer Doppelmoral und Selbstgerechtigkeit lässt sich da anführen. Und die reflexhafte Ausgrenzung von allem, was nicht der Massenmeinung entspricht, als nazinazinazirechtsrechtrechts, egal ob es von enttäuschten Linken, ehemaligen Grünen oder ehemaligen CDU oder FDP-Mitgliedern geäussert wird.

Cheating is not Cricket.

Es wäre wichtig und hilfreich für die Gesellschaft als Ganzes, wenn all diese Menschen den Mut fassen würden, in sich zu gehen und endlich erwachsen würden. Wenn sie endlich Verantwortung für die Lösung ihrer eigenen unseligen Bindungen und Traumata übernehmen, und nicht ihre infantilen Psychoprogramme – Marke Kopf in den Sand – der Gesellschaft aufbürden würden.

Und damit sind wir auch schon mitten in der Karte „der Mond“. Hier ist der Weg in die eigenen Abgründe aufgezeigt. Am Ende, ganz unten, werden wir den Diamanten finden, den der Eremit sucht. Aber der Weg dahin kann Angst einflössen und ist gesäumt von Irrlichtern, die und hierhin und dorthin locken wollen. Manipulateure, die unsere Naivität ausnutzen wollen. Man braucht großen Mut und einen moralischen Kompass, Moralkompetenz und Selbstvertrauen für diesen Weg. Offensichtlich ist die Gesellschaft als Ganzes – und das sogar weltweit – gefordert, zu mehr (Selbst-)Bewusstheit zu kommen. „The Great Awakening“. Die Apokalypse. Das Jüngste Gericht…. Der Durchgang ist nicht einfach und wird viele erschrecken, ob der Bosheit, Berechnung und Verschlagenheit so mancher Mitmenschen in Politik, Think Tanks, Konzernspitzen, Stars und Medien. Vielleicht muss alles aber erst noch viel schlimmer werden, damit sich der Druck erhöht und die Menschen sich auf den Weg machen. Erst ins eigene Innere und dann – oder gleichzeitig – als Gesellschaft in eine freiere Welt, die ganz ohne totalitäre Regeln, Zensur und Sprechverbote gerechter ist, Umwelt und Ressourcen schont. Wenn nicht mehr jeder, nur um irgendwie durchzukommen, auf seinen eigenen Nutzen schauen muss, wäre jeder Einzelne und die Gesellschaft an sich viel freigiebiger. Künstliche Verknappung hat schon immer die Preise, Gier und Begehrlichkeiten getrieben. Man sah das bei „Peak Oil“ und heute gerade wieder bei der merkwürdigen Impfpolitik („Impfneid“). Wenn man das Prinzip erkennt, kann man es fast überall wiederfinden, nicht zuletzt im Geldsystem an sich..…

Das ist der Kasus Knacktus: man muss die Futtertröge der von uns Bevollmächtigten verlassen, im Vertrauen darauf, dass trotzdem für uns gesorgt ist. Das wir uns selbst ermächtigen und versorgen können, und dass die Ressourcen eben doch für alle reichen, wenn man sie nicht zurückhält und künstlich verknappt. Es ist ein ganz enger Durchgang, wie ein Geburtskanal. Es macht Angst, das alte System zu verlassen, weil man das neue nicht kennt. Manche brauchen Gottvertrauen um in das vermeintliche „Nichts“ zu springen, andere Mut, Moralkompetenz und Selbstvertrauen.  Man kann Freunde verlieren,  wird aber neue gewinnen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.  Und diese neuen Freunde passen dann sogar besser zu den eigenen Wertvorstellungen.

Ich denke, die Menschen, die an sich gearbeitet haben und sich aus toxischen, manipulativen Beziehungen befreit haben, sei es aus dem Elternhaus, Partnerschaften, Arbeitsverhältnissen etc., haben einen großen Teil des Weges schon hinter sich und heute die persönliche Freiheit und Souveränität, die es braucht, um sich auch aus der Matrix der gesellschaftlichen Massenmeinung zu befreien, selbst zu denken und auch für eine andere Meinung einzustehen. Es ist nur ein weiterer Schritt desselben Wegs. Auch dafür kann der Schütze-Vollmond stehen. Ein einsamer Weg zur Individuation, auf dem Einiges losgelassen werden muss, was aber im neuen Leben ohnehin nicht mehr gebraucht wird…

Dieses Jahr 2021 ist wirklich schicksalhaft und bestimmend für unser aller Zukunft. Der nächste Neumond, ein Neuanfang, diesmal eine ringförmige Sonnenfinsternis, wird vielleicht Anhaltspunkte geben, wohin die Reise geht. Eine ringförmige Sonnenfinsternis erlaubt den Wissenschaftlern, die Corona (!!) der Sonne zu untersuchen, weil man sie dann besonders gut sehen kann…. Demnächst mehr dazu….


im Anschluss ein paar Videos und Artikel, die zum Thema passen…


nur 10% der Deutschen haben Moralkompetenz…Prof. Georg Lind darüber, und ob man sie lernen kann:

Franz Ruppert, Plädoyer für einen realen Humanismus:

Hans-Joachim Maaz, Das falsche Leben, unsere normopathische Gesellschaft:

Über die Psychologie des Verschwörungsleugners – Ein genauerer Blick auf diejenigen die darüber spoten

2 Gedanken zu “Mondfinsternis, Vollmond im Mai – die göttliche Ordnung

  1. Danke für die Deutung und ja, es bleibt dabei und wird immer deutlicher. Nur wer erwachsen in die Eigenverantwortung kommt und sich traut denen den Rücken zu drehen, die uns hier benutzen wollen für ihre Zwecke, wird sich selbst ermächtigen und frei sein. Viele haben aber diese Erkenntnis und schon gar nicht den Mut es wenigstens mal anzugehen.

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