Vollmond im Dezember 2017 – …lebt sich’s frei und ungeniert!

Wow! Dieser Vollmond hat es in sich! Es könnte zu einem kompletten Software-Austausch kommen, entgegen aller Regeln und Etikette, hin zu Ekstase und totaler Befreiung, was auch immer jeder einzelne darunter verstehen mag… Weiterlesen

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Neumond im November 2017 – Kalypsos Insel

Selten waren die Hinweise auf eine spezielle Geschichte bei einem Mondereignis so eindeutig! Neumond fand am Samstag, den 18. November 2017 um 12:42h im Skorpion statt. Das allein lässt schon auf einen leidenschaftlichen (Skorpion) Widerstreit von Vernunft (Sonne) und Gefühl (Mond) schließen. Venus im Sextil zu Pluto, dem Herrscher des Skorpion-Vollmondes, vertieft die Leidenschaft.  Das genaue Trigon zum Chiron in den Fischen verleiht der Angelegenheit süß-schmerzvolle Sehnsucht, vielleicht einen Abschied. Weiterlesen

Venus ist Rückläufig – Rückbindung an die Quelle

Venus ist seit einiger Zeit rückläufig. Bis Mitte April bleibt das auch noch so.

Sie durchstreift die Grade von 13° Widder bis 26°55 Fische noch einmal im Rückwärtsgang. Natürlich nur von der Erde aus betrachtet, eine optische Täuschung, denn von der Sonne aus betrachtet geht alles seinen normalen Gang. Von uns aus betrachtet trifft Venus im Rückwärtsgang auf die Sonne (am 25.3.) und wird dabei vom Abendstern zum Morgenstern.  Für einige Zeit ist sie gar nicht am Himmel zu sehen. Sie ist, in Bildern gesprochen, entweder von der Sonne verbrannt oder in die Unterwelt gefahren, aus der sie dann geläutert wieder hervortritt.

Venus dreht diese Schleifen mit schöner Regelmässigkeit. Ihre Bahn, in Kombination mit der der Erde ergibt zuerst ein Herz und dann eine achtstrahlige Blüte. Weiterlesen

Vollmond im Oktober 2016 – Das Herz schlägt links

Vollmond am 16. Oktober 2016 um 6:23 MES auf 23°14 im Widder – in genauer Konjunktion mit Uranus und Eris, dem Asteroid, benannt nach der Göttin der Zwietracht. Mars in Konjunktion mit Pluto im Quadrat dazu. Mars noch immer out of bound. Dafür die Sonne vor dem Fixstern Spica, der Gutes verheißt, bzw. demjenigen viel Glück zuteil werden lässt der sich „richtig“ verhält. Spica ist die Ähre des Sternzeichens  Jungfrau, dass sich wegen der Präzession der Erdachse inzwischen im ekliptischen Abschnitt der Waage befindet. Spica ist ein Symbol für die Ernte der vorherigen Anstrengungen.  Waren diese unter falschen Voraussetzungen nd Beweggründen gestartet worden, wird sich jetzt zeigen, ob der Ausgang glücklich ist oder nicht. Weiterlesen

Neumond im Oktober 2016 – Selbstgerecht

Neumond am 1. Oktober 2016 um 2h11 MEZ, auf 8°15 in der Waage. Ein von der Venus beherrschter Neumond also. Und von Jupiter, der keine 4° entfernt steht. Auf den ersten Blick also alles ganz „easy“ und harmonisch. Venus selbst läuft aber gerade durch den Skorpion und ist damit vom Steinbock-Pluto beherrscht. Um die Herrscherkette zu vervollständigen, kommt man über den Schütze-Saturn, der den Pluto beherrscht, wieder zu Jupiter in der Waage. Hier ist also eine gegenseitige Einflussname schon einmal durch die Herrscherkette gegeben. Uranus gehört über Steinbock-Mars auch noch in das Ensemble. Weiterlesen

Vollmond im September 2016 – Außerhalb der Grenzen

Vollmond am 16. September 2016 um 21h05 auf 24°19 Fische. Es handelt sich hierbei um eine Halbschatten-Finsternis, da Mond und Sonne nahe der Mondknotenachse ihre Opposition bilden. Der Saroszyklus dieser Mondfinsternis (147) ist noch nicht alt: er begann am 2. Juli 1890 und ist über das Halbschatten-Stadium noch nicht herausgekommen. Die Finsternis wird über dem Osten Europas und Afrikas sowie Asien zu sehen sein.

vm0916Auffällig am Horoskop ist das T-Quadrat mit Mars, Vollmondachse und Chiron und das über den Mars daran angehängte Ambivalenzdreieck mit Uranus und Venus, die in Opposition zueinander stehen.

Mars ist, wie beim letzten Neumond, noch immer „out of bounds“, ausserhalb der Grenzen, seine Bahn also mehr als 23° gegen die Ekliptik  geneigt.

Auf Mars liegt also in mehrfacher Hinsicht der Fokus, was auch gut zu den Tageskarten passt: der Wagen und der Turm.

Ausserdem besteht noch immer das  Quadrat von Saturn und Neptun, dass nun bald von der Mondknotenachse geschnitten wird (Oktober, November), bevor sich das Quadrat endgültig löst, weil Saturn davonprescht.

Aber einen entscheidenden „Gamechanger“ haben wir seit dem letzten Neumond: Jupiter wechselte kürzlich von der Jungfrau in die Waage und steht nun unter Venus‘ Regie, genau wie Mars, Saturn, Uranus und Pluto

Mond direkt bei Chiron, das ist ganz sicher nicht einfach und wird Schwachstellen sichtbar machen. Meistens handelt es sich dabei um Schwächen, die wir uns zuschreiben, die wir schon immer hatten (vermeintlich), die aber bei Chironauslösung plötzlich bewusst werden. Minderwertigkeitskomplexe werden (re-)aktiviert und empfindliche Knöpfe gedrückt. Das kann, dank den Fischen, in denen diese Konjunktion stattfindet, irrational und unrealistisch sein oder bis zum großen, allumfassenden, nicht greifbaren Weltschmerz reichen.

Die Sonne, gegenüber in der Jungfrau, ist von dem rückläufigen Merkur dominiert. Die Konjunktion hat kürzlich stattgefunden. Hier geht es darum, nach innen zu blicken und rational einen Platz, eine Schublade für die auftauchenden Gefühle zu finden. Therapie, Psychoanalyse , Tiefenpsychologie wären nicht schlecht, zumal der rückläufige und dann wieder umkehrende Merkur auch noch zweimal, kurz nacheinander im September, ins Trigon zu Pluto geht und damit tiefgreifende, tiefschürfende, aber fruchtbare Gedanken und Gespräche verspricht.

Mars ist allerdings eine Art Joker, vor allem im Verein mit Uranus und Venus, unter Venus‘ Endherrschaft (Herrscherketten). Out of bounds macht er was er will und kann damit den Status quo ziemlich aufmischen! Sich plötzlich verlieben wäre eine Ausprägung. Auch Jupiter in der Waage ist ein Indikator dafür, dass Beziehungsthemen jetzt voll im Trend liegen.

Beziehungen aber können wie kein anderer Lebensbereich unsere Schwachstellen und Komplexe  anrühren. Bin ich (noch) blond, schlank, jung, cool, stark genug?

Mir fällt dazu ein Ausschnitt eines Vortrags von Vera Birkenbihl ein, in dem sie klärt, dass diese vermeintlichen Schwächen in der Regel fremdbestimmt sind. Meist in der Kindheit war man zu laut, zu beredt, zu schweigsam, zu… für die Eltern! Oder für das Familiengefüge, in dem man ein „Outlier“, eine Abweichung von der (Familien-)Norm war und dadurch vielleicht Sand im Betrieb. Aber auch später im Leben kann man sich solche Fremddeterminierung noch einhandeln.   Zum Beispiel wenn der Geliebte lieber kurze, lange, blonde, rote… Haare hätte – jedenfalls das was man selbst gerade nicht hat. Oder ich denke an Hartz4, dass es mit seinen Reglementarien schafft, jeden von seiner Schuld zu überzeugen, am Arbeitsmarkt versagt zu haben. Birkenbihl jedenfalls sagte – frappierend einfach :  was für den einen Fremdbestimmer eine Schwäche ist, ist tatsächlich immer eine Stärke in einem anderen Zusammenhang: wer ein Schweiger ist, kann vermutlich prima zuhören und daher Psychoanalytiker werden, sollen die Patienten doch reden. Wer zuviel redet, kann wie Birkenbihl Vorträge halten und wird dafür bezahlt. Wer immer alles besser weiß, Leuten sagt, wie es zu gehen hat, hat unter Umständen Führungsqualitäten, die aber in der Familie nicht so toll ankommen…. Auch aufmüpfig zu sein oder sich nicht unterkriegen lassen sind tolle Überlebensstrategien, auch wenn sie der Mutter nicht gefallen haben mögen…

Ich hoffe anhand dieser wenigen Beispiele wird das Prinzip klar! Man muss sich nur das richtige Medium aussuchen, in dem man sich bewegt. Das Hirschhausen-Pinguin-Prinzip.  Pinguine an Land sind putzig und scheinbar fehlkonstruiert mit ihren Stummelflügeln und -beinen. Aber im Wasser! Da sind sie Akrobaten! Da wird die vermeintliche Schwäche zur absoluten Stärke!

woman-199618_960_720Und da kommt Mars „out of bounds“  ins Spiel: man löst das Dilemma nur, wenn man sich einmal „outside of the box“ bewegt, außerhalb der bekannten Limitationen. Außerhalb des üblichen Trotts. Und vor allem: außerhalb der inneren und äußeren Begrenzungen, außerhalb der von außen aufgedrängten und dann internalisierten Selbstbeschränkungen!

So gesehen geht es bei den Jupiter-Waage-Beziehungen nicht notwendigerweise um Partnerschaften im Außen, sondern auch um eine neue Begegnung mit sich selbst auf ganz neuer Ebene. Sich selbst ein guter Gefährte zu sein ist glatt noch besser, als sich über einen Partner zu definieren!

Egal wie man das Ganze auslebt, es ist ein Schritt der Befreiung. Ein großer mutiger Schritt auch ins Unbekannte, wie die Karte „der Wagen“. Das Alte, Begrenzende kann gern in sich zusammenfallen, wie die Karte „der Turm“.

716Es kann natürlich auch anders laufen: man selbst wird überrascht von den Befreiungsschlägen des anderen. Dann kann schon mal ein Weltbild einstürzen (Saturn/Neptun!).

Aktuell stürzen ja Weltbilder bei den Politikern ein, weil so viele Wähler AfD wählen. Viele davon aus Protest gegen den Einheitsbrei der großen Koalition, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist und daher bei so vielen Leuten das Interesse an Politik hat vergehen lassen. Nun ist wieder Bewegung im Spiel, endlich wieder etwas zum Diskutieren. Egal was man selbst von der AfD hält. In vielen Punkten nimmt sie tatsächlich nur Standpunkte ein, die früher der CDU  (konservativ) und der FDP (wirtschaftsliberal) eigen waren. Aber auch die SPD erleidet Verluste, weil sie sich – seit Schröder – zu sehr vom eigenen, sozialdemokratischen Weg hat abbringen lassen. Und alle zusammen werden für den Abbau des Sozialstaats, der Rente und jahrzehntelanges Lohndumping abgestraft. Deutschland bleibt wirtschaftlich weit hinter seinen Möglichkeiten zurück unter dem Credo des Exports und der schwarzen Null. Dabei sind wir inzwischen Weltimportverlierer, noch vor China, und unser Volksvermögen in Form von Infrastruktur verrottet langsam. Das Spektrum der Medien ist auch extrem eingeengt auf neoliberalem Kurs und pro NATO, natürlich gegen Putin, Assad und wer wird noch gerade „Hitler“ genannt? Es braucht dringend frischen Wind, aber nicht nur von rechts!

Nun zu den sabischen Symbolen:

Der Mond steht auf dem Tierkreisgrad mit dem Symbol: „Einer religiösen Organisation gelingt es, die korrumpierenden Einflüsse pervertierter Praktiken und materialisierter Ideale zu überwinden.“

Ohne Worte. Wie die Faust aufs Auge!

Interpretiere man dies nun spirituell, persönlich oder politisch: es geht um das Überwinden der alten, (selbst-)einschränkenden Dogmen und vor allem der Fremdbestimmung.

Die Sonne: „Eine Flagge auf Halbmast.“  Das mag die Trauer über den Einsturz des Weltbildes sein, man trägt das alte Dogma zu Grabe. Dabei könnte man ihm noch die Ehre erweisen und sich bewusst machen, dass das alte Dogma zu seiner Zeit vielleicht sogar sehr gute Dienste getan hat und zum Überleben (z. B. als Kind im Familiensystem) gesichert hat. Aber nun ist es Zeit darüber hinauszuwachsen.

Der nördliche Mondknoten, Indikator für Finsternisse, steht noch immer auf „Ein mächtiger Staatsmann überwindet einen Zustand politischer Hysterie.“ . Naja, überwunden ist der hysterische Zustand ja noch nicht, aber vielleicht ist der Wahl-Schock so heilsam, dass sich daraus neue Chancen für alle ableiten lassen. Interessant wäre ja auch einmal ein erklärendes Wort von Frau Merkel, dass zwar der „Marsch der Entschlossenen“ aus Ungarn aus humanitären Gründen aufzunehmen war, dass aber die anschließende Asylrechtverschärfung und auch die Verhandlungen mit EU und der Türkei zum Abebben der Welle geführt haben. Eigentlich hat sie durchaus im Sinne der AfD-Klientel gehandelt, es aber offensichtlich nicht richtig kommuniziert. Eine solche eindeutige Positionierung würde es auch der Opposition bzw. dem Koalitionspartner einfacher machen, sich davon inhaltlich abzusetzen, anstatt in einem merkwürdig konturlosen Einheitsbrei zu dümpeln, in dem sich keiner positionieren will und der den Wähler zur Verzweiflung bringt.

Eine solche eindeutige Positionierung (zu sich selbst) würde auch im persönlichen Erleben Wogen glätten, auch wenn man dafür vielleicht  das eine oder andere Liebgewordene aufgeben muss, seien es Partner, Gewohnheiten, Kinder, Jobs, Freundschaften… Ich weiß nicht warum, aber ich denke, dass dies eine Zeit ist, in der sich eine Menge Dreiecksbeziehungen anbahnen: aus dem Alten noch nicht entwachsen, in das Neue noch nicht ganz geschlüpft. Dieser unentschiedene Zwischenzustand kann auch Schmerzen verursachen, eine andere Interpretation des Chiron in diesem Fall. Ein beständiger Stachel, der einen dazu bringen will, sich endlich in Bewegung zu setzen.

Mars: „Ein »Blauvogel« (am. »bluebird« Hüttensänger, gilt als Glücksbringer) sitzt auf dem Tor eines Landhauses.“.

Venus: „Ein Kind lässt Vögel an einem Brunnen trinken.“

Uranus: „Vom Winde herein geweht, nehmen die Vorhänge an einem offenen Fenster die Gestalt eines Füllhorns an.“

Jupiter: „Das Licht der sechsten Wurzelrasse (vgl. Theosophie) wird in das der siebten überführt. “

Alles in allem sind das hervorragende Hinweise auf das innere Wachstum, das mit frischer Luft, Erweiterung des Handlungsspielraums und einer großen Portion Glück, Fülle und neuen Chancen zusammenkommt. Nicht bange machen lassen von Mars OOB!

Das Horoskop des Saroszyklus weist übrigens auch ein Saturn-Neptun-Quadrat auf, so wie das Neumond- und dieses Vollmondhoroskop. Realismus ist gefragt. Man wird auf dem Boden der Tatsachen landen (müssen), nachdem man vielleicht lange versucht hat, sich und anderen etwas vorzumachen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausbrechen!

Bilder: Pixabay.com, Beitragsbild: http://www.desktopwallpaperhd.net